unter den Wolken
ein Kormoran dreht Runden
es glitzert der See
die ersten Sonnenstrahlen
leises Frühlingserwachen
Hedy Lehni
Schussfeld der Kritik
sind Kormorane ein Dorn
im Auge der Fischer
im Auge der Fischer
der Mensch erlaubt sich
in die Natur einzugreifen
Imelda Senn
am tief blauen Himmel hängt
die grelle Sonne
die kalten, grauen Tage
schreiben Vergangenheit
Kiku Sigrist
Es haben vor 10 Jahren überhaupt keine Kormorane in der Schweiz gebrütet, sind es heute bereits rund 800 Brutpaare. Immer neue Lebensräume werden von diesen anpassungsfreudigen Vögeln besiedelt und die Kurve in der Statistik der Anzahl Brutpaare steigt exponentiell nach oben. Sollte diese Kurve in den nächsten Jahren nicht bald abflachen, davon gehen wir allerdings aus, müsste man sich wirklich fragen, ob und inwiefern man da von Menschenhand einschreiten sollte. (Tierwelt)
Gefrässige Fischfresser haben im Fluss zwischen dem Boden-Obersee und dem Untersee eine gerichtlich verordnete Schonfrist bekommen. Bis das Gericht ein Urteil gefällt hat, ist es verboten, Kormorane aus diesem Gebiet zu vergrämen. Eine Vergrämungsmassnahme ist etwa das Abschiessen einzelner Vögel. Damit wird den anderen signalisiert: Hier ist es ungemütlich. Roman Kistler, Leiter der Thurgauer Jagd- und Fischereiverwaltung, bestätigt das vorläufige Verbot. (St.Galler Tagblatt)


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